Hautsache

Diesen Januar habe ich ein Bild von zwei The Ordinary Seren auf Instagram geteilt und daraufhin ein paar Fragen und Kommentare erhalten. Das Hauptinteresse war ein Erfahrungsbericht. Daher dachte ich (nachdem ich nun schon zum zweiten Mal nachbestellt habe), ich schreibe einen kurzen Blogbeitrag darüber was ich von den Produkten halte.

Weil ich in meinem Badezimmer natürlich nicht nur die Seren zu stehen habe, dachte ich ich teile auch was ich sonst so für mein Gesicht verwende. Erstens funktionieren die Produkte für mich wahrscheinlich als Kombination am besten und zweitens mag ich einige meiner anderen Hautprodukte so gerne, dass ich sowieso jedem davon erzählen möchte. Die meisten der Produkte die ich verwende sind Naturkosmetik, falls euch das also interessiert – bitte weiterlesen!

Auf dem ersten Bild seht ihr meine “Morgenroutine”. Ich bin tatsächlich ein bisschen stolz darauf, dass ich überhaupt so etwas wie eine Routine habe, also falls ihr zu den Leuten gehört die täglich 10 Produkte verwenden macht euch bitte nicht über meine Mini-Routine lustig 😉 Für mich gehören 3 Produkte dazu.

Ich wasche mein Gesicht normalerweise nur mit Wasser und einem Microfasertuch. Dann sprühe ich es mit Lushs “Breath of fresh air” Toner (vegan) ein. Der Toner ist reich an Mineralien und soll Rötungen reduzieren. Er ist daher perfekt für meine trockene Haut (ab und an verwende ich ihn auch in den Haaren für ein paar Strandwellen).

Der zweite Schritt ist The Ordinary Hyaluronsäure (HA, vegan) um meine Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Ich bestelle dieses Serum direkt online bei Deciem (die ein paar interessante Marken führen… ich muss mich da mal durchtesten). HA ist inzwischen in vielen Tagescremes enthalten, die können aber je nach HA Anteil schnell recht teuer werden. Dieses Serum kostet mich weniger als 10 Pfund und ich kann selbst entscheiden wie viel ich auftrage. Sowohl der Toner, als auch dieses Serum sollten für jeden Hauttyp funktionieren. Nachdem ich HA jetzt eine Weile benutze kann ich wirklich sagen, dass es für mich einen Unterschied macht. Meine Haut sieht gesünder aus und ist leicht aufgepolstert.

Der letzte Schritt bevor ich Makeup auftrage ist eines meiner Lieblingsprodukte. Origins “Energy-boosting tinted Moisturizer” ist Tagescreme, Sonnenschutz und Tönung in einem. Und der Sonnenschutzfaktor ist mit 40 wirklich genug um nicht noch Sonnencreme auftragen zu müssen. Die Creme ist nicht vegan, aber laut Origins “cruelty free”. Sie riecht nach Orange/Zitrone und enthält Koffein und Ginseng. Jetzt weiß ich natürlich, dass weder Koffein noch Ginseng irgendeine nachgewiesene Wirkung für die Haut haben, aber ich mag das Produkt trotzdem. Es ist angeblich für jeden Hauttyp, aber ich kann mir vorstellen dass es auf öliger Haut etwas schwer ist.

Dieses Bild zeigt meine “Abendroutine”. Es handelt sich wieder um drei Produkte, das ist allerdings Zufall. Ich wasche mein Gesicht wie morgens mit Wasser und einem Microfasertuch. Wenn ich Augenmakeup trage entferne ich das vorher mit einem geeigneten Produkt.

Schritt eins ist The Ordinary Resveratrol und Ferulasäure. Laut Webseite von The Ordinary kann man dieses Serum morgens und abends verwenden. Ich halte mich aber an die Faustregel Flüssigkeiten die in getönten Flaschen verkauft werden (also vor Sonnenlicht geschützt werden müssen) werden besser über Nacht verwendet. Beide Inhaltsstoffe sind pflanzliche Antioxidantien. ich glaube nicht an Wunder und darum auch nicht, dass mich das Produkt vor Hautalterung schützt, aber ich meine dass es meiner Haut dabei unterstützt nach kleinen Hautunreinheiten schneller zu heilen. Ich habe oft hormonell bedingte Hautunreinheiten auf der Stirn und am Kinn und habe das Gefühl, dass diese jetzt schneller abheilen und dabei keine dunklen Flecken hinterlassen. Das ist also mein Erfahrungsbericht nach 3+ Monaten.

Der nächste Schritt ist Sukins Hagebuttenöl. Man könnte wahrscheinlich jedes Hautöl verwenden, ich mag aber Sukin sehr sehr gerne, weil die Reihe eine recht beeindruckende “no list” hat:

NATURALLY CREATED WITH

NO PETROLATUM / MINERAL OILS
NO SYNTHETIC FRAGRANCES
NO ANIMAL DERIVATIVES
NO ARTIFICIAL COLOUR
NO HARSH DETERGENTS
NO PROPYLENE GLYCOL
NO MEA/DEA/TEA
NO PHTHALATES
NO TRICLOSAN
NO SULPHATES
NO PARABENS
NO SILICONES
NO EDTA

Darum habe ich mich auch entschieden eine der Nachtcremes von Sukin auszuprobieren. Diese hier für trockene/sensitive Haut gibt mir ein gutes Gefühl und zieht relativ schnell ein. Skin Produkte sind nicht wirklich teuer und zu allem positiven dazu auch noch klimaneutral (wobei es sich um eine australische Marke handelt und ich noch nicht nachgefragt habe wie es sich damit befindet wenn ich die Creme hier in England kaufe).

In England kann ich Sukin bei Boots kaufen, aber ich habe schon mal herausgesucht wo ich sie bestellen kann wenn wir mal wieder umziehen sollten (man weiß ja nie, Brexit lässt grüßen). Ihr könnt Skin bei Lovelula bestellen. Die haben auch jede Menge andere Naturkosmetik.

Falls ihr euch gefragt habt ob ich eigentlich nichts für meine Augenpartie tue, doch da habe ich auch etwas. Momentan probiere ich Sukin Antioxidant eye serum (vegan) und Burt’s Bees Augencreme für sensitive Haut (wahrscheinlich nicht vegan). Ich bin von beidem nicht wirklich überzeugt und musste nach einem Neurodermitis Ausbruch auf meinen Augenlidern gerade beides absetzen. Außer Zinkcreme geht momentan nichts mehr. Das ist aber sicher keine Reaktion auf eines der beiden Produkte gewesen weshalb ich sie hier trotzdem zeige.

Nicht zu vergessen sind auch diese zwei kleinen Helfer. Immer wenn ich das Gefühl habe unreine Haut auf der Stirn oder am Kinn zu bekommen trage ich The Ordinary Salicylsäure anstatt von Hyaluronsäure auf. Sollte ich dann tatsächlich eine Unreinheit haben wird diese mit Origins Super Spot Remover behandelt. Für 15 ml ist dieses Wundermittel ziemlich kostspielig, aber meiner Meinung nach jeden Cent wert.

Ich freue mich immer über Meinungen/Vorschläge und Tipps, also lasst mich wissen wenn ihr (noch) bessere Produkte gefunden habt!

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