Lissabon auf die Schnelle

Nach längerer Unterbrechung hier endlich der nächste (kurze) Eintrag auf meinem Blog. Wie versprochen geht es um den Ausflug nach Lissabon, den wir im September 2015 von Porto aus unternommen haben. Einerseits wollte ich gerne Carla besuchen und mir angucken, wo sie so arbeitet, andererseits konnten wir auch Franciscos Oma einen Besuch abstatten. Erinnert ihr euch noch an Carla? Ich habe mit ihr eine Fahrradtour zur Golden Gate Bridge in San Francisco gemacht (zum San Francisco Post).

Mit nur einer Übernachtung und den doch etwas längeren Bahnfahrten hatten wir allerdings nicht viel Zeit uns die Stadt anzugucken.

Los geht’s… Bahnhof in Porto:

Wir haben uns entschlossen in einer Jugendherberge zu übernachten. Warum weiß ich nicht mehr genau. Witzigerweise war Franciscos e-Mailadresse noch von einer Übernachtung 10 Jahre zuvor registriert. Weil wir dort aber erst abends das Zimmer beziehen durften, haben wir zunächst einen Spaziergang durch die Stadt und zum Schloss “Castelo de São Jorge” gemacht. Das Schloss liegt auf einem der vielen Hügel der Stadt und deshalb hat man von dort aus einen guten Ausblick. Lissabon ist die älteste westeuropäische Stadt (älter als Rom). Die erste Festung auf dem Hügel soll schon im 2ten Jahrhundert vor Christus gebaut worden sein, das Schloss geht jedoch auf die Mauren im 10ten Jahrhundert zurück.

Spaziergang durch die Stadt:

Wie nennt man diese niedlichen Fahrzeuge?

Praça do Comércio:

Rua Augusta Tor (fragt bitte nicht, wieso ich es oben abgeschnitten habe):

Streetart:

Im São Jorge Schloss:

Blick vom Schloss:

Blick II:

Am nächsten Tag haben wir Carla in Oeiras besucht. Auf dem Weg haben wir uns noch das Gelände der Expo 98 (seit 2012 Parque das Nações) mit dem Torre Vasco da Gama angesehen. Oeiras liegt westlich außerhalb des eigentlichen Stadtgebietes von Lissabon und beherbergt das ITQB (Instituto de Tecnologia Quimica e Biológica) und damit auch Carlas Plant Metabolomics lab.

Spaziergang durch Parque das Nações:

Vasco da Gama Turm:

Mittagessen am Strand in Oreias (ich will das in Golm):

Carla und ich in Denkerpose:

Nach unserem Treffen mit dem Plant Metabolomics lab (eine kleine aber feine Truppe) sind wir nach Belém gefahren um originale pastéis de nata zu essen. Ich versuche seitdem hier in Berlin halbwegs anständige selbst herzustellen. Bis jetzt ist das folgende Rezept mein Favorit (und der Blog ist auch zweisprachig :D): http://drawingdreaming.blogspot.de/2012/01/pasteis-de-nata.html

Warten auf Pastéis de Nata in Belém:

Ganz in der Nähe ist das Hieronymuskloster und Padrão dos descobrimentos (Denkmal der Entdeckungen). Ich finde es interessant, dass mit dem Denkmal für die Entdeckungsreisen, das nicht mal so alt ist, quasi auch dem Kolonialismus ein Denkmal gesetzt wurde. Aber in einer romantisierten Welt kann man das sicher voneinander trennen.

Jerónimos Kloster:

Das Kloster:

Am Fluss (25 de Abril Brücke im Hintergrund):

Weltkarte auf dem Boden (Padrão dos descobrimentos):

Padrão dos descobrimentos:

Abends ging es dann zurück nach Porto, und zwar vom Gare do Oriente aus, einem Bahnhof der nachts mit seiner Beleuchtung auch eine Sehenswürdigkeit darstellt.

Die Station Gare do Oriente in Lissabon bei Nacht (und ein Studenten-Initiationsritual):

Nächstes mal: Marokko!

PS: Dies ist der erste Post, den ich fast ausschließlich auf meinem iPad verfasst habe… vielleicht macht mich das in Zukunft etwas schneller!

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