Porto, Porto, Porto | Kann ich zurück?

Warum Porto das Ziel deiner nächsten Reise sein sollte

Ich hatte ja versprochen mich ein wenig zu sputen mit dem Posten, daher hier mein Bericht über den Trip nach Porto in Portugal (mit kurzem Stop in Lissabon, der aber einen Extra Post bekommt). Es ist wahrscheinlich nicht so überraschend, dass ich mit diesem Herren verreist bin, der übrigens zu diesem Zeitpunkt jeden zweiten Satz mit “In Portugal haben wir eine Tradition…” angefangen hat.

Für alle, die mich nicht so gut kennen, das ist Francisco mein Partner und außerdem Portugiese. Da wir bei seiner Familie übernachtet haben kann ich leider keine Empfehlungen für Hostels etc. geben. Aber natürlich kann ich über die volle Bandbreite an “Traditionen” berichten. Ich habe übrigens zu diesem Zeitpunkt kein Wort Portugiesisch gesprochen. Aber meinen Spanisch-Kenntnissen und meinem brasilianischen Freundeskreis sei dank, einigermaßen viel verstanden.

Tradition 1: Als Stadt von oben absolut pittoresk aussehen

Porto ist neben Lissabon die einzige Großstadt in Portugal, aber eines der ältesten Zentren Europas. Seit 1996 ist die Innenstadt Weltkulturerbe. 2014 war Porto übrigens European best destination. Und den Werbefilm kann man sich in Endlosschleife angucken: https://vimeo.com/86438582

Für einen Blick von oben, Torre dos Clérigos:

Blick aus dem Fenster:

Den Ausblick genießen:

Ich bin ein bisschen stolz, wie sich hier die Bildüberschrift ins Bild eingeschlichen hat:

Blick zum Fluss, man kann die Kathedrale sehen:

Tradition 2: Wiederum als Stadt, besitze eine Flussmündung zum Meer + viele Brücken (das trifft übrigens sowohl auf Porto, als auch Lissabon zu)

Das Appartement von Franciscos Familie liegt in Foz, laut “Europe´s best destinations” übrigens ein Teil von Porto den man unbedingt gesehen haben muss. Ich kann definitiv bestätigen, dass die Promenade am Wasser der Hammer ist und es sich ansonsten um eine sehr schöne und angenehme Wohngegend handelt. Am Wasser entlang kann man bis zur Flussmündung laufen und dieser dann in die Innenstadt folgen. Ein empfehlenswerter Spaziergang!

Spaziergang vom Appartement in Foz in die Stadt mit einem Stopp am Wasser:

Die berühmte Brücke (Dom Luís I):

Blick von der Brücke:

Tradition 3: Als Stadt, besitze Sehenswürdigkeiten neueren und älteren Baujahres besitzen

Ich werde hier mal davon absehen die Sehenswürdigkeiten ausführlich zu beschreiben, empfehle aber dringend zwischendurch immer wieder eine kleine Pause zu machen und einen Espresso zu trinken!

Avenida dos Aliados mit dem Rathaus im Hintergrund:

Universität von Porto:

Wie man eine Lücke füllt:

Kathedrale:

Serralves Gärten:

Casa da musica:

Pavilhão Rosa Mota:

Der Garten des Crystal Palace:

Hier ein paar Häuser in der Innenstadt, die bemalten Fliesen sind aber eine echte Tradition:

Möwe, Symmetrie:

Mehr Fliesen an der Igreja de Santo Ildefonso:

Street art:

Tradition 4: Verkauf und Verzehr von gutem Essen

Beim durchforsten meiner Bilder habe ich festgestellt, dass ich kaum Essen fotografiert habe. Liegt vielleicht daran, dass ich mit jemandem gereist bin, der sofort laut “Instagram, Instagram!” ruft, wenn man sein Essen fotografiert?!

Eindrücke vom Markt (Danke an Franciscos Mutter für den Tipp):

Eine Tonne Oliven, bitte:

Chili und Knoblauch:

Das ist eine Francesinha (Sandwich aus Porto), dezent kalorienreich, weshalb für mich eine in einer Woche genu gist. Mr. Lima kann davon aber mehr essen 😉

Rezept auf Portugiesisch: http://www.ideiasereceitas.com/francesinha-tradicional-simples/
Und auf Deutsch: http://www.portugal-anders-erleben.de/rezept-ecke

Tradition 5: Guter Wein

Aus Porto kommt natürlich Portwein. Ich muss zugeben, dass ich nur so ungefähr wusste worum es sich dabei handelt. Wenn man selbst aus einer Weinanbauregion kommt, hat man gelegentlich einen leichten Hang zum Lokalpatriotismus im Glas. Wie auch immer, Portwein ist also ein meistens roter Süßwein, der fast schon an Likör erinnert. Schmeckt jedenfalls sehr gut und wurde auch mit nach Hause genommen.

Trotz der Wolken ein wunderbarer Ausblick:

Wein- und Schokoladenverkostung:

Wir sind wahrscheinlich die einzigen die in Kapuzenpullis zur Weinprobe gehen:

Ah, ich war auch da:

Tradition 6: Liebenswerte Menschen

Das sollte natürlich eigentlich Tradition Nummer 1 sein, ich habe es aber bewusst an das Ende dieses Posts gestellt, weil ich damit noch einmal Franciscos Familie für den herzlichen Empfang und die freundliche Aufnahme danken möchte 🙂 Also, danke an Francisco x2, Teresa, Pedro und Leonor! Wenn ich darf, komme ich sehr sehr gerne wieder!

Und ganz bald im nächsten Post, Besuch bei Carla in Lissabon!

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