Ein neues Tattoo und andere Geschichten aus San Francisco

Wissenschaftler zu sein hat wie alles seine guten und seine schlechten Seiten. Aber mal davon abgesehen, dass ich meinen Job wirklich liebe, liebe ich vor allem die Freiheiten die er mit sich bringt. Dazu gehört auch weltweit Konferenzen zu besuchen. Ich habe Glück und mein Chef befürwortet es sehr, dass auch Doktoranden auf Konferenzen fahren. Und so konnte ich letzten Sommer eine Konferenz in San Francisco besuchen. Natürlich habe ich mir dann die Chance nicht nehmen lassen mir noch ein wenig Kalifornien anzugucken. Mit meinem brasilianischen Kollegen Alex habe ich also einen California Roadtrip gemacht.

Der Plan:

Cali

Auch wenn es einiges interessantes über die Konferenz zu berichten gäbe, fange ich doch lieber direkt mit der Rundreise an…

Willkommen in der Bay area:

Unsere Konferenz fand in einem Hotel in der Nähe des Flughafens statt. Das hatte den Vorteil, dass wir uns einen Mietwagen am Flughafen abholen und dort auch wieder zurückgeben konnten. Ich fahre gerne Auto und ich denke auch, dass ich gut Auto fahre, trotzdem war ich ziemlich aufgeregt. Städte wie SF und LA sind schon ein etwas anderes Kaliber als Berlin. Unser Mietwagen entpuppte sich dann als halbautomatischer Fiat 500. Das ist praktisch wenn man einen Parkplatz sucht, aber auf einer amerikanischen Autobahn mit 5 Spuren und überall Pickups um einen herum (und die sind ungelogen doppelt so groß wie das was in Deutschland herumfährt), fühlt man sich sehr sehr klein.

Da wir insgesamt nicht so lange Zeit hatten haben wir sicher nicht überall alles gemacht. Hier kommt unsere Auswahl für San Francisco:

1. Spaziergang durch Chinatown und zum Telegraph Hill mit dem Coit Tower

Da dieser Post schon wieder ellenlang wird. Jeweils nur ein paar kurze Kommentare 😉
San Francisco hat ein wirklich gutes öffentliches Verkehrsnetz. Man kann sich darum im Zentrum die Füße platt laufen und danach ganz entspannt in eine Bahn oder den Bus einsteigen und wieder nach Hause fahren. Sonnencreme nicht vergessen, es wird warm und sonnig tagsüber! Abends braucht man aber dringend eine Jacke.

Chinatown:

Wenn ich könnte, würde ich ein bisschen von allem kaufen:

Flaggen (irgendwie immer ein bisschen komisch für mich):

Streetart:

Man sollte auch immer mal auf den Boden gucken:

Ich liebe Bücherläden! City lights bookstore ist ein wunderbares Beispiel. Und ich habe dort einen Reiseführer gekauft, der mir wiederum empfohlen hat diesen Laden zu besuchen, haha:

Den Hügel herauf:

Noch eine Flagge. Und Alcatraz im Hintergrund:

2. Fahrrad-Tour über die Golden Gate Bridge

Die Golden Gate Bridge ist etwas außerhalb von San Francisco. Man kann aber sehr gut mit dem Fahrrad dorthin fahren und sie dann auch gut überqueren. Am besten fährt man am Vormittag los. Läden die Fahrräder verleihen gibt es überall in der Umgebung der Fisherman´s Wharf. Achtung, es wird windig! Aber wenn man Glück hat kommt irgendwann die Sonne raus.

Unser Ziel vor Augen:

In den Wolken:

Sonne, Sonne, Sonne:

Mit Alex und Carla:

3. Haight-Ashbury, Castro und spontante Ideen

Man kann mir sicherlich widersprechen was das angeht, aber SF ist ein bisschen wie Berlin. Jedes Viertel hat seine eigene Geschichte und sieht auch komplett anders aus. Haight-Ashbury ist das alte Hippie Viertel und da kommt man schon mal auf dumme Ideen, wenn man dort herumläuft. Seit diesem Tag habe ich also ein Tattoo auf dem rechten Zeigefinger. Wir hatten außerdem einen guten Kaffee in einem kleinen niedlichen Laden und haben es genossen, dass die Straßen wegen des 4ten Juli wirklich leer waren. Das gleiche galt für Castro, das Zentrum des LGBT Aktivismus in SF.

Streetview in Haight-Ashbury:

It´s a match!

Spontane Ideen und Katzenschnurrbärte:

I love coffee:

Hier eine etwas andere Flagge in Castro… be open minded 🙂

Regenbogen Zebrastreifen:

4. Alcatraz

Ab ins Gefängnis. Um nach Alcatraz zu kommen muss man sich schon im Vorraus ein Ticket buchen! Das kann man online machen. Dort angekommen gibt es dann einen Audioguide und die Tour ist wirklich interessant. Irgendwie war an diesem Tag das Wetter sehr diesig.

Alcatraz von der Fähre aus gesehen:

Innen:

5. Kurzer Halt in der Balmey Alley und der Lombard Street

Am Tag unserer Weiterreise haben wir noch zwei kurze Stops gemacht. Beide wären es wert gewesen wesentlich mehr Zeit dort zu verbringen…

Balmey Alley in Mission District:

Lombard Street:

Nächster Halt, nächster Post: Yosemite Nationalpark!

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