La Feria | Sevilla

Manchmal sollte man total unvorbereitet verreisen. Einfach einen Flug buchen, Freunde einpacken, das Planen mehr oder weniger sein lassen und die Zeit genießen. Im April bin ich mit Tata, Nevena, Marcin, Monika und JuanK nach Sevilla geflogen, wo wir ein Wochenende bei Juanca zusammen mit  Alvaro und Aida verbringen wollten. Leider hat Aida kurzfristig keine Einreiseerlaubnis in die EU bekommen… Wir hoffen auf den nächsten Trip!

Hallo an Alle:

Man könnte jetzt behaupten, dass sich in einer kolumbianisch-chilenisch-serbisch-deutsch-polnischen Reisegruppe unter spanischer Führung sowieso nichts planen lässt. Das ist natürlich Quatsch. Der Plan für die Reise besagte hauptsächlich: besseres Wetter und “Feria de abril de Sevilla” kurz La Feria. Deswegen werde ich diesen Eintrag auch eher kurz halten und dafür ein paar mehr Bilder zeigen.

Haupteingang La Feria:

Für alle die sich fragen, was La Feria eigentlich ist: Es handelt sich um das größte andalusische Volksfest. Auf einem zentralen Platz in Sevilla stehen casetas (geschmückte, temporär aufgestellte Zelte). Die casetas gehören im Allgemeinen reichen Familien, Clubs, Parteien, Firmen und anderen Gruppen. Es gibt auch einige größere öffentliche casetas. Jeden Abend von 21-22 Uhr bis zum nächsten morgen wird zunächst auf der Straße und dann in den casetas gefeiert und getanzt. Man tanzt sevillana, trinkt rebujito und isst tapas (wobei das trinken von Alkohol auf der Straße natürlich trotzdem verboten ist und von der Polizei kontrolliert wird). Bei Rebujito, in meinem persönlichen Sommergetränk-Ranking weit vor Hugo, handelt es sich um Zitronenlimonade mit lieblichem Weißwein und Eis.

Posing, MPIMP-style:

Posing, Sevilla-style:

Tapas, Tapas, Tapas:

Casetas:

Natürlich gibt es auch jede Menge Fotos von der Party, aber da das Internet ja bekanntlich nicht wieder vergisst zeige ich euch lieber ein wenig von dem was wir uns tagsüber angesehen haben. Mit Ausnahme von diesem Video, das nach einem Abendessen entstanden ist:

Fangen wir mit dem Sightseeing an…

Es ist Frühling:

Das erste was man unbedingt sehen muss wenn man nach Sevilla fährt ist der Alcázar von Sevilla. Ich hätte dort ewig herumlaufen können. Die Architektur ist ein beeindruckender Stilmix und die angeschlossenen Gärten wirklich schön. Kein Wunder also, dass die spanische Königsfamilie Teile der Gebäude noch heute nutzen. Wenn es euch nicht bekannt vorkommt, habt ihr offensichtlich noch nicht Staffel 5 von Game of Thrones gesehen 😉

Reales Alcázares de Sevilla:


Casa de Contratación:

Detail:

Palito (selfie-stick):

Maurische Decke:

Los Baños de Doña María de Padilla:

Das zweite, was man unbedingt gesehen haben muss ist die Kathedrale von Sevilla. Sie ist die größte gotische Kirche der Welt und vom angeschlossenen Turm Giralda hat man einen guten Überblick über die gesamte Stadt.

Catedral de Santa María de la Sede:

Blick von la Giralda:

Nicht nur zu guter Letzt sollte man sich auch den Plaza de España ansehen. Er ist zwar nicht ganz so alt wie er anmutet (aus den 1920er Jahren) und auch eine wilde Mischung architektonischer Stile, aber dennoch recht beeindruckend.

Plaza de España:

Alles in allem würde ich sofort wieder nach Sevilla fahren. Wer kommt mit?

Tata und ich:

“If you’re going to San Francisco
Be sure to wear some flowers in your hair
If you’re going to San Francisco…”

Und da bin ich dann im Sommer auch hingefahren! Nächster Post 😉

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