Mein liebster Bali Tempel und ein Trip zur blauen Lagune

Mein letzter Eintrag über Bali beginnt mit meiner allerliebsten Lieblingssehenswürdigkeit auf der Insel. Ich habe keine Ahnung, warum es sich hierbei nicht um einen der Hotspots handelt, denn wo findet man schon die Überreste eines Wasserpalastes mit Wasserbecken die man über Betonstelen überqueren kann? Man fühlt sich ein bisschen wie in einem Jump and Run Spiel und wenn einem jemand entgegen kommt kurz wie im Sportunterricht auf dem Schwebebalken. Das Wasser hat außerdem einen angenehmen Kühleffekt, selbst wenn man nicht darin schwimmen geht (eines der Becken ist als Pool geöffnet).

Wasserpalast in Tirtagangga:

Nicht aus Versehen auf eine Seerose treten:

Philipp und ich:

Fische sind Freunde:

Unser letzter Ausflug war eher als ein entspannter Tag geplant und so war unser nächster Stop die Bucht von Padang Bai. – Relativ unentspannt: Mein Vater auf der Suche nach WLAN. Hallo 21. Jahrhundert und ständige Erreichbarkeit. – Da es inzwischen schon Mittag war und mein Bruder immer Hunger hat haben wir zuerst in einem kleinen Restaurant halt gemacht. Zum Nachtisch gab es Pancakes mit Banane. Sehr lecker.

Restaurant in Padang Bai:

Die Bucht von Padang Bai:

Wir haben dann beschlossen den Nachmittag am Strand zu verbringen und sind dazu zur Blue Lagoon gelaufen, einem Ort der eine unbeschreibliche Stimmung verbreitet. Man konnte sich richtig vorstellen, wie Bali noch vor Jahren gewesen sein muss, als mein Vater das erste mal in Indonesien unterwegs war. Ein Ort zum Abschalten, am Strand liegen und das einzige worüber man nachdenkt ist, wie man seine Liegeposition so ändert, dass einem kein Bein einschläft.

Blue Lagoon:

Der Rest des Tages verlief dann so: Fahrer möchte unbedingt noch etwas mehr Geld machen und sagt wir sollten uns unbedingt eine Silberschmiede angucken. Wir stimmen zu. Die Schmiede ist natürlich eigentlich ein Verkaufsraum. Die Sachen sind trotzdem schön. Am Ende kaufen wir etwas. Win-win Situation.

Wir haben dann ein paar Tage später noch einen anderen Ausflug gemacht, zur Insel Nusa Lembongan. Eigentlich wollte ich diesen Ausflug ein bisschen besser planen, denn vor Nusa Lembongan gibt es eine Mantarochen Putzstation und mit Mantas zu tauchen wäre wahrscheinlich ein Erlebnis fürs Leben geworden. Leider ist mir aber irgendwie die Zeit dafür abhanden gekommen und so sind wir mit einem Spaßboot (mit Rutsche und solchem Schnickschnack) einfach zur Insel gefahren, haben uns an Bord den Wanst vollgeschlagen, waren ein wenig Schnorcheln und haben uns dann ein Brett fürs Standup-Paddling ausgeliehen. Danach ging es wieder zurück. Schön war es trotzdem.

Nusa Lembongan, Ebbe:

Wundervoller Ausblick:

Rent-a-board:

Damit möchte ich das Kapitel Bali schließen. Ein kleines Fazit: Wer nur wenig Zeit hat (wir hatten 2 Wochen) und trotzdem eine Menge sehen und erleben will, wer eventuell Asien-Anfänger ist oder generell eher auf sehr sicheres/entspanntes Reisen bedacht ist, dem ist Bali auf jeden Fall zu empfehlen. Allen anderen würde ich eher raten eine längere Reise durch Indonesien (Malaysia, usw.) zu machen und Bali als einen Stop auf die Liste zu setzen. Das ist jedenfalls mein Plan für die Zukunft!

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