Schmetterlinge und balinesische Tempel

Im letzten Post habe ich einen kleinen Text zu exotischen Früchten versprochen. Beim durchforsten meiner Bilder ist mir leider aufgefallen, dass ich die Früchtevielfalt fotografisch gar nicht festgehalten habe. Aber immerhin habe ich ein Foto von meinen zwei Lieblingsfrüchten gemacht! Maracuja kennt man hier vor allem aus Säften, die Konsistenz: außen hart, innen glibberig. Der Geschmack ist allerdings unschlagbar. Frisch und nicht zu süß. Noch besser finde ich nur Mangostan, die ich schon von meiner Reise nach Malaysia 2006 kenne und hier nur ein paar mal zu Luxuspreisen im Asia-Laden gefunden habe. Leider kann ich den Geschmack ganz schlecht beschreiben. Irgendwo zwischen süß, sauer, fruchtig (ein bisschen wie Ananas mit Pfirsich).

Mangosteen und Maracuja:

Die interessanteste Frucht in Südostasien ist und bleibt Durian, die Stinkfrucht. Sie ist vor allem dafür bekannt, dass man sie nicht mit in öffentliche Verkehrsmittel oder Ämter nehmen darf und sieht der sogenannten Jackfrucht sehr sehr ähnlich. Beide Früchte sind riesig, grün gelblich und haben eine stachelige Oberfläche und man kauft sie meist in kleinen handlichen Portionen als Snack zwischendurch. Ich würde gerne den Unterschied zwischen den beiden näher beschreiben (vor allem geschmacklich), hatte aber keine Chance Durian zu probieren. Falls ihr euch statt mir Jamie Oliver beim Probieren angucken wollt, hab ich da was gefunden:

http://www.youtube.com/watch?v=VeP0zG4qLvY

Interessant finde ich auch immer wie die Früchte, die man hier hauptsächlich als Dekoration an einem Cocktailglas kennt, eigentlich natürlich wachsen. Und siehe da, durch Zufall habe ich einen Sternfruchtbaum direkt vor dem Bali Butterfly Park entdeckt (an alle Pflanzenbiologen, verzeiht der Biochemikerin die falschen Bezeichnungen!).

Sternfrucht:

Bali Butterfly Park war eine unserer Stationen auf unserem zweiten Tagesausflug. Besonders beeindruckend hier, die Atlas Falter. So groß wie meine beiden Handflächen nebeneinander…

Schmetterling 🙂 im Bali Butterfly Park (Taman Kupu Kupu):

Atlas Motte:

Nach dem doch sehr typischen Schmetterlingspark (diesmal ging unser Plan des individuellen Ausflugs auf, der Park war noch sehr leer), ging es weiter zum zweitgrößten Tempel der Insel. Vor dem Tempel Pura Taman Ayun befindet sich ein Trommel-Turm von dem man einen wunderbaren Ausblick über die gesamte Tempelanlage hat. Der innerste Teil des Tempels mit vielen kleinen Schilfdachpagoden, die auf den Bildern zu sehen sind, ist für Touristen nicht zugänglich.

Pura Taman Ayun:

Mehr vom Tempel:

Beweis, ich war da!

Bali schafft es trotz der hohen Anzahl an Touristen immernoch einen Großteil des jährlichen Bedarfs an Reis selbst zu decken. Ein ziemlich idyllisches Beispiel für ein Reisanbaugebiet ist Jatiluih. Bestimmte Reissorten können in 3 Aussaaten pro Jahr angepflanzt werden. Wie man sieht waren die Reisfelder zur Zeit unseres Besuches noch (oder wieder?) recht frisch bepflanzt.

Jatiluih:

Reis, Reis, Reis:

Unser letzter Stop des Tages war der Tempel Pura Ulun Danu am Bratan-See. Der Tempel ist eine der Hauptattraktionen der Insel. Die Kulisse ist auch wirklich unglaublich und meine Bilder sehen fast so aus, als hätte der Tempel ganz ruhig im See gelegen. Aber es war ja immer noch Ende des Ramadans und in Wirklichkeit war alles voll mit einheimischen Touristen. Mit Selfie-Sticks. Und ich habe schon geahnt, dass sich das zu uns ausbreiten wird.

Pura Ulun Danu at Bratan Lake:

Bratan Lake:

Zum Ende dieses Posts noch ein paar kitschige Bilder aus Kuta… wo wir ein paar Tage später waren um ein bisschen shoppen zu gehen und im Sonnenuntergang ein Eis zu essen!

Sonnenuntergang am Kuta beach:

Kitsch:

 

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