Hallo Bali Paradies!

Im Sommer 2014 ging es nach Indonesien, genauer gesagt nach Bali. Praktischerweise hatte mein Vater dort ein Ferienhaus mit mehr Zimmern als nötig gebucht, sodass wir nur Flüge bezahlen mussten.

Geflogen sind wir dann mit dem von MH-17 in MH-19 umbenannten und umgeleiteten Flug von Malaysian Airlines. Ein bisschen Nervenkitzel muss sein 😉 – und ich muss wirklich eine Lanze für die Airline brechen, der Service war sehr überzeugend.

Indonesien ist ein riesiges aus über 17.000 Inseln bestehendes Land. Bali ist nur ein kleiner Teil davon und eine der beliebtesten Touristeninseln.

Die Hauptstadt von Bali ist Denpasar, der bekannteste Badeort Kuta. Unser Ferienhaus “Villa Leli” lag in Sanur, unweit von beiden Orten.

Villa Leli:

Das Wohnzimmer:

Tür zu den Schlafzimmern:

Blumen 🙂

Um die Kultur Balis etwas besser kennen zu lernen ging es zum ersten Ausflug nach Denpasar zum “Museum Bali” und in den angrenzenden hinduistischen Tempel “Pura Jagatnatha”. Das Museum selbst sieht wie eine Mischung aus Tempel und Palast aus. Es gibt mehrere Gebäude in denen Austellungsstücke aus verschiedenen Jahrhunderten ausgestellt sind. Die balinesische Kultur ist stark mit dem balinesisch/hinduistischen Glauben verknüpft. Überall sieht man kleine Opfergaben auf den Straßen und in irgendeinem Tempel wird immer gerade ein Fest bzw. eine Kremation gefeiert. Auch weil jeder Ort klassischerweise 3 Tempel für die verschiedenen Welten (Himmel – Diesseits – Tod) besitzt. In einem der Gebäude waren darum auch aus bunt gefärbtem Reis hergestellte Opfergaben ausgestellt, ein anderes war voller ritueller Dolche. Ehrlich gesagt haben mich die Gebäude aber mehr interessiert als die Gegenstände darin…

Museum Bali:

Decke:

Der Tempel nebenan (Pura Jagatnatha) ist einer der wenigen Staatstempel und als einziger balinesischer Tempel der allmächtigen Gottheit gewidmet. Um eintreten zu können musste man sich entsprechend der Tempelordnung kleiden und da wir noch nicht lange genug auf der Insel waren (und demnach noch nichts gekauft hatten) mussten wir uns Sarongs ausleihen. Eintritt frei, ausleihen eines Stück Stoffs Wucher. Im Tempel waren allerdings außer uns kaum andere Menschen und wir konnten uns in Ruhe alles angucken. Das klingt erstmal nicht außergewöhnlich, ist auf Bali aber eher selten zu haben.

Tempel Pura Jagatnatha:

Thron für die Götter:

Um uns nicht weiterhin beim Tempeleintritt über den Tisch ziehen zu lassen, haben wir nach dem Tempelbesuch ein paar Sarongs geshoppt, super lecker chinesisch gegessen und dann wurde es auch schon dunkel und plötzlich waren alle Taxis wie vom Erdboden verschluckt. Wir hatten tatsächlich das Ende des Ramadans vergessen, das trotz der anderen Kultur schon alleine wegen der vielen Besuchern aus anderen Teilen Indonesiens natürlich auch auf Bali groß gefeiert wird. Irgendwann tauchte dann aber doch noch ein Taxi auf und für einen Aufpreis wurden wir auch alle 5 zusammen mitgenommen.

Denpasar, vor dem Markt:

Streetview:

Im nächsten Eintrag: “Wie man auf Bali keinen Ausflug macht” und “Kleiner Exkurs zum Thema exotische Früchte und Kaffee aus Katzenkot”

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